BadNeustadt

Wie der Landkreis Rhön-Grabfeld zum Corona-Hotspot wurde

Monatelang war Rhön-Grabfeld eine Art Corona-Musterländle. Doch dann gab es eine Hochzeitsfeier. Und einen Infektionsherd in einem Behindertenheim. Eine Chronik.
Massen-Tests im Hotspot-Gebiet Rhön-Grabfeld: Von Mitte September bis Anfang Oktober erlebte der nördlichste Landkreis Unterfrankens turbulente Wochen. Zwei Infektionsherde katapultierten ihn in der Statistik der Neuinfektionen nach oben. 
Foto: Hanns Friedrich | Massen-Tests im Hotspot-Gebiet Rhön-Grabfeld: Von Mitte September bis Anfang Oktober erlebte der nördlichste Landkreis Unterfrankens turbulente Wochen. Zwei Infektionsherde katapultierten ihn in der Statistik der Neuinfektionen nach oben. 

Das Hochgefühl währt nur kurz. Anfang September flimmert eine Ausgabe der "Abendschau" des Bayerischen Fernsehens über Hunderttausende Bildschirme, Thema sind die bayerischen Corona-Hotspots. Auch der Landkreis Rhön-Grabfeld ist dabei - als erfreuliches Gegenbeispiel. Sieben-Tage-Inzidenz: null. Gar keine neuen Infektionen innerhalb einer Woche, quasi eine Auszeichnung. Kurz darauf ist die Grafik der Abendschau Geschichte.Am 16. September wird beim täglichen Status-Update zwar ein neuer Corona-Fall im nördlichsten Landkreis Unterfrankens gemeldet, doch Rhön-Grabfeld bleibt im hellgrünen Bereich.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung