Schweinfurt

Ankerzentrum Schweinfurt: Wie lange geht das noch gut?

Die Diakonie Schweinfurt kritisiert die unbefriedigenden Rahmenbedingungen der Asylsozialarbeit im Ankerzentrum. Die Regierung von Unterfranken erklärt die Umstände.
660 Menschen leben aktuell im Ankerzentrum bei Geldersheim. 'Wenn jemand länger als drei Monate dort sein muss, wird es zu einer psychischen Belastung', sagt Jochen Keßler-Rosa, Vorstand der Diakonie Schweinfurt.
Foto: Anand Anders | 660 Menschen leben aktuell im Ankerzentrum bei Geldersheim. "Wenn jemand länger als drei Monate dort sein muss, wird es zu einer psychischen Belastung", sagt Jochen Keßler-Rosa, Vorstand der Diakonie Schweinfurt.

Die Chancen stehen schlecht. Wer als Asylbewerber in der Conn-Kaserne in Geldersheim wohnt, wird in Deutschland kaum Fuß fassen können. Denn bei den meisten der in dem unterfränkischen Ankerzentrum einquartierten Menschen ist die Anerkennungsquote so gering, dass sie nicht damit rechnen brauchen, hierzulande eine Zukunft für sich oder ihre Familien aufbauen zu können.

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