Schweinfurt

Besuch bei der Sopranistin Wiebke Göetjes

Wiebke Göetjes als Aida in Peter Konwitschnys provokanter Meininger Inszenierung (1995), die den Saal endlich mal zum Kochen brachte: ein leidenschaftliches Hin und Her von Bravos und Buhs. Kein Wunder: Der Regisseur ließ Radames mit einem kleinen Plüschelefanten in die Schlacht ziehen.
Foto: Roland Reißig | Wiebke Göetjes als Aida in Peter Konwitschnys provokanter Meininger Inszenierung (1995), die den Saal endlich mal zum Kochen brachte: ein leidenschaftliches Hin und Her von Bravos und Buhs. Kein Wunder: Der Regisseur ließ Radames mit einem kleinen Plüschelefanten in die Schlacht ziehen.

Wir treffen uns auf halbem Weg. Im Café Museum in Duisburg, in dem an diesem Vormittag noch nicht so viele Leute sitzen. Und das ist gut so, denn bald wird etwas geschehen, was die Gäste kurzzeitig verschreckt. Nein, nicht der dramatische Sopran des einstigen Meininger Publikumslieblings Wiebke Göetjes. Dessen Wohlklang könnte Säle füllen – und füllt sie gelegentlich auch. Die Künstlerin – noch in der üppigen Figur, die wir aus ihrer Meininger Zeit kennen –, die Künstlerin wird gleich eine Szene aus dem Meininger Intendanzzimmer nachspielen, die ihre Karriere nachhaltig beeinflusste, ...

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