Schweinfurt

MP+Bunker in Schweinfurt wird wegen des Ukraine-Krieges vorerst doch nicht verkauft

Eigentlich wollte Museumsinhaber Nils Brennecke den Hochbunker A10 am Hauptbahnhof erwerben. Durch den Ukrainekrieg hat der Bund den Verkauf aber gestoppt.
Nils Brennecke hat erfahren, dass die Schweinfurter Bunker im Bundesbesitz erst einmal nicht veräußert werden – wie hier der A10 unweit des Hauptbahnhofs.
Foto: Uwe Eichler | Nils Brennecke hat erfahren, dass die Schweinfurter Bunker im Bundesbesitz erst einmal nicht veräußert werden – wie hier der A10 unweit des Hauptbahnhofs.

Der feine Löschwassernebel verteilt sich im Wind über die Dächer. Auf dem benachbarten Firmengelände übt gerade die Werksfeuerwehr, mit Drehleiter, was sicher Zufall ist. Der Sprühregen erinnert daran, dass im Zweiten Weltkrieg echte Bomben gefallen sind, rund um den Hochbunker A10 in der Wohlfahrtstraße, unweit von Hauptbahnhof und der heutigen Schaeffler AG.Der vierstöckige Klotz wurde kurz vor dem ersten schweren Luftangriff auf die Kugellagerstadt fertiggestellt. Ab Sommer 1943 hielt er dem Inferno stand, als einer von 13 Hochbunkern in der Stadt.

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