Schweinfurt

MP+Drogen und Gewalt: So hilft die Streetwork Schweinfurt Jugendlichen

Immer wieder fallen junge Menschen durch das soziale Raster. Die Corona-Pandemie hat dieses Problem weiter verschärft. Wie die Streetwork Schweinfurt den Betroffenen hilft.
Die Streetworkerinnen und Streetworker in Schweinfurt: (von links) Alexander Krüger, Clarissa Krempel und Julia Siebenhaar.
Foto: Anand Anders | Die Streetworkerinnen und Streetworker in Schweinfurt: (von links) Alexander Krüger, Clarissa Krempel und Julia Siebenhaar.

An einem langen Holztisch sitzt eine junge Frau und schaut angestrengt auf ein Blatt Papier. Gründlich wandern ihre Augen von Zeile zu Zeile. Auf der grünen Wandtafel neben ihr steht in Großbuchstaben mit bunter Kreide groß "Corona sucks" (Corona stinkt) geschrieben. Daneben hängen dutzende Zettel an der Wand. Manche der Telefonnummern und Adressen darauf sind bunt markiert und umkringelt. Dass sie heute hier sitzt, ist alles andere als selbstverständlich. "Ich war kurz davor, mich selber aufzugeben", erzählt die heute 27-Jährige. Als Jugendliche zieht sie früh von zu Hause aus und wird schwanger. Ihr ...

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