Schweinfurt

Folge der Krise: Spart Schweinfurt über Schmerzgrenze hinaus?

20 Prozent will die Stadt 2021 weniger ausgeben. Der Sparkurs trifft jeden Bereich, auch den sozialen. Beratungsstellen, Angebote wie die Bahnhofsmission – sie alle büßen ein.
Die Bahnhofsmission in Schweinfurt wird, wie viele Initiativen in Schweinfurt, 2021 vermutlich weniger Geld bekommen als beantragt. Die Stadt will ihre Ausgaben um 20 Prozent senken, auch die freiwilligen Leistungen.
Foto: Anand Anders | Die Bahnhofsmission in Schweinfurt wird, wie viele Initiativen in Schweinfurt, 2021 vermutlich weniger Geld bekommen als beantragt. Die Stadt will ihre Ausgaben um 20 Prozent senken, auch die freiwilligen Leistungen.

Was ist richtig und moralisch vertretbar, was überhaupt sinnvoll? Um diese Frage ging es am Dienstag im Sozialausschuss des Stadtrates. Und um genau diesen Punkt werden die Stadträte in den Ausschüssen und im Gesamtgremium vermutlich so lange hart diskutieren, bis der Haushalt der Stadt für 2021 tatsächlich verabschiedet ist, hieb und stichfest. 20 Prozent will die Verwaltung im kommenden Jahr weniger ausgeben. Finanzreferentin Anna Barbara Keck hat angesichts der eingebrochenen Gewerbesteuer für 2021 einen harten Sparkurs vorgegeben.

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