Schweinfurt

Glosse Zeug gibt's: Gute Nachrichten beim Thema Impfen

In der vergangenen Woche gab es eine ganze Menge guter Nachrichten, auch in Schweinfurt. Für das kommunalpolitische Klima, aber auch für bestimmte Personen ganz privat.
'Impfen schützt' steht auf Plakaten am Eingang einer Corona-Impfstation in Baden-Württemberg.
Foto: Bernd Weißbrod | "Impfen schützt" steht auf Plakaten am Eingang einer Corona-Impfstation in Baden-Württemberg.

Journalisten wird oft vorgeworfen, sie würden nur das Negative bringen. Wenn mal was gut läuft, gibt's ne kleine Meldung. Wenn's nicht gut ist, wird's vorgeblich aufgeblasen bis zum Skandal. Als wären wir alle wie der grüne Grinch, der Weihnachten stahl.

Zum einen: Wir sind natürlich nicht wie der Grinch, schon allein äußerlich würden wir uns gegen einen solchen ehrabschneidenden Vergleich mit dem grüngesichtigen Griesgram verwahren. Zum anderen: Neues Jahr, neue Vorsätze. Also: Heute gibt's die Glosse der guten Nachrichten. Wir werden versuchen, sie zu etablieren. Maßgeblich abhängig ist das natürlich vom Erfolg bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. 

Ein bisschen muss man ja den Druck weitergeben, deshalb mögen also alle Tagblatt-Leser diese Glosse der guten Nachrichten möglichst vielen Menschen zum Lesen geben und vor allem im Internet teilen und mit noch besseren Nachrichten kommentieren. Auf dass wir Material für Monate haben.

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Beginnen wir also mit dem Positivsten vom Positiven dieser Woche: Der Ehemann von Gitta Skock-Lindacher ist tatsächlich ein drittes Mal geimpft worden. Für alle, die den Fall nicht mitbekommen haben: Es war eine Odyssee, bis die Impfung des bettlägerigen Patienten endlich möglich war. Doch nach unserer Berichterstattung ein kleines Wunder: eine Welle der Hilfsbereitschaft. Jetzt schrieb uns Frau Skock-Lindacher mit einem herzlichen Dankeschön, dass alles gut sei und das mobile Impfteam des Impfzentrums überaus freundlich gewesen sei. Freut uns zu hören. 

Genauso wie die erkennbar milden Töne zwischen Stadträtin Ulrike Schneider und Oberbürgermeister Sebastian Remelé in der jüngsten Bauausschusssitzung. Nach dem großen Streit im Dezember ist offenbar weihnachtliche Milde eingetreten. Zumindest beim Thema herumstehende Elektroroller in Wohngebieten. Die stehen wenigstens in Gruppen, insofern zumindest für die Roller erfreulich, dass sie nicht so einsam sind.

Weitere gute Nachrichten? Gerne. Die Resolution gegen die unangemeldeten Demonstrationen gegen Impflicht und Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung im Internet, die "Schweinfurter Erklärung",  haben mittlerweile 22 000 Menschen aus der Region unterschrieben. Ein starkes Zeichen der Solidarität, rund neunmal mehr als die Resolution pro Protest.

Und wenn wir einmal im Good-News-Flow sind, hier eine Empfehlung für die zugegeben harten Tage zwischen zwei Zeug-gibt's-Glossen, die's bekanntlich nur samstags gibt. Wenn man's gar nicht mehr aushält, bis das Zeug gibt's endlich erscheint: www.goodnews.eu

Da ist der Name Programm, es gibt nur gute Nachrichten. Für den 12. Januar waren es: Maya Angelou wird als erste farbige Frau in den USA auf einer Geldmünze verewigt. Katzenstreu könnte zum Retter in Sachen Erderwärmung werden, weil es wohl gegen Methan-Emissionen hilft. Und, hört, hört, verantwortliche Politiker und Politikerinnen aus Schweinfurt auf regionaler, bayerischer und Bundesebene: Autofahrer würden viel mehr öffentlichen Nahverkehr nutzen, wenn Anbindung, Kosten und Komfort besser wären. Da dies ja die Glosse der guten Nachrichten ist, lassen wir das Thema Steigerwaldbahn da einfach mal weg.

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