Hergolshausen

Hergolshausen: Weiter Rätselraten über Keime im Trinkwasser

Seit über einem halben Jahr muss das Trinkwasser mit Chlor behandelt werden. Wie lange wird die Chlorung noch nötig sein? Wir fragten RMG-Geschäftsführer Walter Weinig.
Das Wasser im Hochbehälter bei Hergolshausen wird weiter gechlort, weil die Ursache für die Verunreinigung mit coliformen Keimen noch nicht gefunden ist.
Foto: Anand Anders | Das Wasser im Hochbehälter bei Hergolshausen wird weiter gechlort, weil die Ursache für die Verunreinigung mit coliformen Keimen noch nicht gefunden ist.

Es bleibt ein Rätsel: Seit über einem halben Jahr wird nach der Ursache der coliformen Keime im Wasser des Hochbehälters Hergolshausen gesucht. Bis heute ist sie nicht gefunden. Deshalb wird das Trinkwasser für die neun angeschlossenen Gemeinden Waigolshausen, Theilheim, Hergolshausen, Garstadt, Eßleben, Zeuzleben, Mühlhausen, Ettleben und Werneck weiterhin gechlort. Möglicherweise "noch längere Zeit", sagt Walter Weinig, der Geschäftsführer des Wasserversorgers Rhön-Maintal-Gruppe (RMG). Im September 2020 hatte man zum ersten Mal Fäkalkeime in einer der beiden Kammern des Hochbehälters gefunden.

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