Schweinfurt

Klärwasser ohne Viren und Antibiotika für Landesgartenschau

Regen fehlt, Grundwasserspiegel sinken, Temperaturen steigen. In Schweinfurt ist der Klimawandel angekommen. Wasser fehlt allenthalben. Nur Klärwasser gibt es reichlich.
Das Klärwerk in Oberndorf ist auf dem Stand der Technik. Doch für einen Einsatz in der Landwirtschaft und in der Landespflege muss noch so manches raus, was mit dem Auge nicht zu sehen ist, daruner Rückstände von Medikamenten und Mikroplastik.
Foto: Stefan Rose | Das Klärwerk in Oberndorf ist auf dem Stand der Technik. Doch für einen Einsatz in der Landwirtschaft und in der Landespflege muss noch so manches raus, was mit dem Auge nicht zu sehen ist, daruner Rückstände von Medikamenten und Mikroplastik.

Nicht nur für die Landesgartenschau hat die Stadt Schweinfurt ein Vorzeigeprojekt im Visier, das weit über die Grenzen des an Regen armen Unterfrankens ein Zeichen beim verantwortungsvollen Umgang mit Wasser setzen würde. Gießen will man spätestens 2023 im neuen Stadtteil Bellevue, im Willy-Sachs-Stadion, entlang der Carus-Allee  und in allen angrenzenden Bereichen Blumen, Bäume und Grünflächen mit dem Wasser aus dem Klärwerk.Warten auf die FörderungDie Fördermittel des Bundes sollten ursprünglich schon 2019 bewilligt werden.

Archiv-Artikel
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