Schweinfurt

Kreuzapotheke spendet FFP2-Masken für die Tafel

Ab Montag müssen in Bayern die Kunden und Mitarbeiter in Geschäften FFP2-Masken tragen. Warum sich Tafel-Vorsitzender Ernst Gehling über diese Spende besonders freute.
Ernst Gehling, Vorsitzender des Tafel Schweinfurt e.V., freut sich über die Spende von 700 FFP2-Masken für Helfer und Bedürftige durch Anna Bantschukowa, Inhaberin der Kreuzapotheke in Schweinfurt.
Foto: Oliver Schikora | Ernst Gehling, Vorsitzender des Tafel Schweinfurt e.V., freut sich über die Spende von 700 FFP2-Masken für Helfer und Bedürftige durch Anna Bantschukowa, Inhaberin der Kreuzapotheke in Schweinfurt.

Ab Montag, 18. Januar, so hat es der bayerische Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, müssen in Bayern im Einzelhandel die Kunden FFP2-Masken tragen, außerdem auch Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr.

Für Ernst Gehling, Vorsitzender des Tafel Schweinfurt e.V., und sein Team bedeutete diese Nachricht erstmal viele Telefonate. Die Tafel versorgt mit ihren 160 ehrenamtlichen Helfern im Tafelladen in Schweinfurt in der Brombergstraße sowie in der Außenstelle Gerolzhofen pro Jahr 4500 Kunden, darunter gut 1500 Kinder, mit Lebensmitteln. "Ich habe viel telefoniert und gefragt, wer helfen könnte, denn wir müssten ansonsten den Laden erstmal zumachen, wenn wir keine FFP2-Masken hätten besorgen können", erklärt Gehling.

Als er bei der Kreuzapotheke in Schweinfurt anrief, war es für Inhaberin Anna Bantschukowa keine Frage, zu helfen. Die Tafel bekommt von der Apotheke 700 zertifizierte FFP2-Masken gespendet, die an die Helfer und Bedürftige gehen, die bisher keine haben, um weiter im Tafel-Laden einkaufen zu können. "Für uns war klar, dass wir helfen wollen, damit die Arbeit der Tafel weiter fortgesetzt werden kann", betonte Anna Bantschukowa. "Für uns ist das ein kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk", freute sich Ernst Gehling. 

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Bantschukowa wird auch ein Infoblatt mitliefern, wie man die Maske, die auch vom Personal der Apotheke getragen wird, richtig benutzt. Das soll es in mehreren Sprachen geben und auch an die Tafel-Kunden ausgegeben werden. Die Apothekerin erklärt, man habe ausreichend zertifizierte FFP2-Masken bestellt, um den Bedarf der Kunden zu bedienen und berate auch ausführlich.

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