Nazi-Aufmarsch am 1. Mai darf stattfinden

„Kein Platz für Nazis“: Mit Parolen wie hier in Chemnitz am 5. März gegen einen „Trauermarsch“ der NPD könnte es in Schweinfurt am 1. Mai eine massive Gegendemonstration gegen den Aufmarsch von Rechtsextremen aus ganz Süddeutschland geben. Diese wollen hier zu ihrem „Arbeiterkampftag 2010“ auflaufen. Die Stadt Schweinfurt schweigt weiter darüber, ob sie den Aufmarsch genehmigt oder verbietet.
Foto: DPA | „Kein Platz für Nazis“: Mit Parolen wie hier in Chemnitz am 5. März gegen einen „Trauermarsch“ der NPD könnte es in Schweinfurt am 1. Mai eine massive Gegendemonstration gegen den Aufmarsch von Rechtsextremen aus ganz Süddeutschland geben. Diese wollen hier zu ihrem „Arbeiterkampftag 2010“ auflaufen. Die Stadt Schweinfurt schweigt weiter darüber, ob sie den Aufmarsch genehmigt oder verbietet.

Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Die für den 1. Mai beantragte Versammlung Rechtsextremer in Schweinfurt kann stattfinden. Das teilte gerade ein Journalist aus Würzburg über den Informationsdienst Twitter mit. Wie die Stadt am Montagabend mitteilte, prüft die Verwaltung derzeit die Einlegung von Rechtsmitteln gegen diese Entscheidung. „Sollte die Veranstaltung letzten Endes stattfinden, sind Stadt und Polizei auf die Situation vorbereitet und werden die Veranstaltung mit strengen Auflagen beschränken“, hieß es weiter. Alles rund um den geplanten Aufmarsch und die Gegenreaktionen: HIER ...

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