Gerolzhofen

Neue E-Ladestation im Hof der Verwaltungsgemeinschaft

Im Hof der Verwaltungsgemeinschaft laufen die Arbeiten für die Errichtung einer Ladesäule für E-Automobile. Das Ganze war schon vor zweieinhalb Jahren beschlossen worden.
Im Hof der Verwaltungsgemeinschaft werden Stromkabel verlegt für zwei neue Ladestationen für E-Automobile.
Foto: Klaus Vogt | Im Hof der Verwaltungsgemeinschaft werden Stromkabel verlegt für zwei neue Ladestationen für E-Automobile.

Seit einigen Tagen laufen im Hof der Verwaltungsgemeinschaft Tiefbauarbeiten. An der Ostseite des Verwaltungsgebäudes entsteht gemeinsam mit der ÜZ Mainfranken (Lülsfeld) eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen für Elektroautos.

Das Ganze hat eine längere Vorgeschichte. Zunächst sollte die Ladestation nach einem Beschluss des Stadtrats vom Juli 2018 in die sanierte Kirchgasse zwischen Stadtpfarrkirche und Johanniskapelle gestellt werden. Dies hatte aber zu Protesten aus der Bevölkerung geführt, weil die Ladestation eines der klassischen Postkartenmotive Gerolzhofens zerstört hätte. Der Stadtrat kassierte daraufhin einstimmig seine eigene Entscheidung wieder und diskutierte Anfang Oktober 2018 über Alternativstandorte. Im Gespräch waren die Brunnengasse mit dem Parkplatz vor dem Anwesen Weißer Hof, die Breslauer Straße vor der VR-Bank oder der Kronen-Apotheke, der Parkplatz "Südliche Vorstadt" an der Schallfelder Straße, die Grünfläche des Botanischen Gartens an der Ecke zur Schulgasse und die Bürgermeister-Weigand-Straße gegenüber der Post.

Letztlich fiel die Entscheidung, die Ladesäule auf die Ostseite des Hofs der Verwaltungsgemeinschaft an der Mauer zum Anwesen Gress zu positionieren. Mittlerweile hat sich aber auch dieser Standort nochmals geändert. Die E-Tankstelle wird jetzt auf der Grünfläche östlich des VG-Gebäudes errichtet neben den neu geschaffenen Behinderten-Parkplätzen.

Der Bau der Ladesäule kommt in den Genuss des Förderprogramms "Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern", das noch bis zum Jahresende 2020 läuft. Die Säule soll, so die Kostenkalkulation, rund 14 000 Euro kosten. 50 Prozent der Kosten werden der Stadt über das Förderprogramm ersetzt.

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