Grafenrheinfeld

Patenschaft mit der Hammelburger Bundeswehr: Neue Ideen gesammelt

Das Abschlussfoto vom Treffen des Patenschaftskomitees: (von links) Oberstleutnant Frank Dietrich, Gemeinderat Walter Kaspar, Hauptmann Arthur Lerner, Stabsfeldwebel Alexander Fürst, Gemeinderat Walter Wegner, Christian Wieber, Gemeinderat Mathias Kupczyk, Gemeinderat Stefan Weidinger, Stabsfeldwebel Karlheinz Baginski und Bürgermeister Christian Keller.
Foto: Christian Keller | Das Abschlussfoto vom Treffen des Patenschaftskomitees: (von links) Oberstleutnant Frank Dietrich, Gemeinderat Walter Kaspar, Hauptmann Arthur Lerner, Stabsfeldwebel Alexander Fürst, Gemeinderat Walter Wegner, ...

Seit fast 34 Jahren pflegt die Gemeinde Grafenrheinfeld eine intensive Patenschaft mit der Hammelburger Bundeswehr. Das gemeinsame Patenschaftskomitee erfülle diese aktive Verbindung mit Leben, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung: "Freundschaften sind entstanden und gemeinsame Erlebnisse haben diese Jahre geprägt." Bei einem Treffen des Patenschaftskomitees, bestehend aus Vertretern des Gemeinderates und Vertretern der Bundeswehr, nach längerer Zwangspause seien nun wieder Ideen für die kommende Zeit gesammelt worden.

Am 7. Oktober 1987 haben der Rafelder Altbürgermeister Robert Gießübel und Oberstleutnant Klaus Köppe im Rahmen eines feierlichen Gelöbnisses von 150 Soldaten die Patenschaft zwischen der Gemeinde und dem damaligen "Panzergrenadier-Lehrbattaillon" mit ihrer Unterschrift offiziell gegründet. Mittlerweile ist diese Verbindung auf den Bereich "Unterstützung" der Hammelburger Infanterieschule übergegangen.

Bis heute seien die Grafenrheinfelder in Hammelburg und die Soldaten in Grafenrheinfeld gern gesehene Gäste, heißt es in der Pressemitteilung. Unvergessen bleibe der Einsatz der Soldaten im Gemeindewald bei den verheerenden Sturmschäden des Orkans "Wiebke" 1990. Die jährliche Seniorenfeier, bei der die jungen Rekruten die älteren Grafenrheinfelder bedienen, das jährliche gemeinsame Zeltlager mit Kindern der Bundeswehr und Kindern aus der Gemeinde sowie die Treffen mit dem Schützenverein zum Vergleichsschießen seien Beispiele einer gelebten aktiven Freundschaft.

Am Ende des jetzigen Treffens besichtigte das Patenschaftskomitee die Rekonstruktion der "Maria Immaculata": Dieser Bildstock wurde beim Bombenangriff auf Grafenrheinfeld völlig zerstört und nach einem vorhandenen Foto im Auftrag der Gemeinde neu hergestellt. Er soll die Erinnerung an die Zerstörung aber auch an den Wiederaufbau Grafenrheinfelds lebendig halten, schreibt die Gemeinde.

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