Sulzheim

Plötzliche Sympathie der Sulzheimer für die Bahn kam zu spät

Es gibt Parallelen zwischen der Zeit des Neubaus der Steigerwaldbahn und den heutigen Reaktivierungsbemühungen. Hier wie da nutzen Bahngegner die gleichen Argumente.
So sah das Bahnwartehäuschen von Sulzheim 1960 aus. Die Sulzheimer mussten rund eineinhalb Kilometer laufen, um zur Haltestelle zu kommen. Das galt auch für die Familie Walter aus Sulzheim (im Bild). 1964 wurde das kleine Gebäude abgerissen.
Foto: Eugen Fuchs | So sah das Bahnwartehäuschen von Sulzheim 1960 aus. Die Sulzheimer mussten rund eineinhalb Kilometer laufen, um zur Haltestelle zu kommen. Das galt auch für die Familie Walter aus Sulzheim (im Bild). 1964 wurde das kleine Gebäude abgerissen.

Wie sich Zeiten und Abläufe doch wiederholen. Seit Jahren schon gibt es einen  regen, manchmal auch emotionalen Austausch von Argumenten für und gegen die Reaktivierung der Steigerwaldbahn. Die einen sagen, die Bahn sei das Verkehrsmittel der Zukunft, ökologisch, wirtschaftlich und schnell. Die anderen meinen, eine Bahnlinie zerschneide nur Flure und Ortschaften und sei überhaupt unattraktiv gegenüber dem Individual- und auch dem Busverkehr.Nicht viel anders war das vor weit mehr als 100 Jahren, als die Steigerwaldbahn noch in Zeiten des Königreichs Bayern gebaut wurde.

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