Weyer

Rassismus in den USA: Mehr miteinander reden und zuhören

Leon Krapf, der aus Weyer stammt, studiert an der NC State University North Carolina. Seit dem gewaltsamen Tod von George Floyd erlebt er ein zunehmend gespaltenes Amerika.
Studenten während eines friedlichen Protests, der Bewegung 'Pack United' unter Federführung der Sportathleten der NC State University, die in Raleigh stattfand.
Foto: Leon Krapf | Studenten während eines friedlichen Protests, der Bewegung "Pack United" unter Federführung der Sportathleten der NC State University, die in Raleigh stattfand.

Am 25. Mai kam George Floyd, ein dunkelhäutiger US-Bürger, in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz gewaltsam zu  Tode. Eine Passantin filmte und veröffentlichte die offenbar rassistisch motivierte Tat noch am selben Tag im Internet. Ein Video, das die Stimmung in den USA grundlegend verändern sollte. Weltweit folgten Solidaritätsbekundungen und Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt unter dem Motto "Black Lives matter" (zu deutsch: Schwarze Leben zählen). In den USA ist es seit Wochen das alles bestimmende Thema, das für Außenstehende mitunter nur noch schwer zu überblicken ist.

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