Schweinfurt

Reformationstag: Die Menschen hungern nach Gerechtigkeit

Diakoniepräsident Michael Bammessel predigte zum Reformationstag in St. Johannis. Blick auf soziale Schieflagen.
Diakoniepräsident Pfarrer Michael Bammessel predigte zum Reformationstag in St. Johannis, die Liturgie lag bei Dekan Oliver Bruckmann (links). Unter den Besuchern des Gottesdienstes waren neben vielen Vertretern des öffentlichen Lebens auch Landrat Florian Töpper und der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Jochen Keßler-Rosa.
Foto: Karl-Heinz Körblein | Diakoniepräsident Pfarrer Michael Bammessel predigte zum Reformationstag in St. Johannis, die Liturgie lag bei Dekan Oliver Bruckmann (links). Unter den Besuchern des Gottesdienstes waren neben vielen Vertretern des öffentlichen Lebens auch Landrat Florian Töpper und der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Jochen Keßler-Rosa.

Mit Spannung schaut Michael Bammessel auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes in der nächsten Woche. Dann geht es um die Frage, ob es zulässig ist, dass der Staat Empfängern von Hartz IV-Leistungen die Zahlungen kürzt, weil sie gewissen Auflagen der Job-Center nicht gefolgt sind. Sind derartige Sanktionen gerecht? Dies war einer der Fragen, die der Präsident der Diakonie in Bayern in seiner Predigt zum Reformationstag in der vollbesetzten Johanniskirche stellte.

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