Schweinfurt

Sexueller Missbrauch: Katholischer Priester heute erneut vor Gericht

Gegen das erste Urteil war Berufung eingelegt worden, jetzt wird in Schweinfurt verhandelt. Die Missbrauchsstudie hatte zu den Ermittlungen gegen den Geistlichen geführt.
Der wegen sexuellen Missbrauchs noch nicht rechtskräftig verurteilte Priester sieht sich unschuldig. Seine Verteidigerin legte deshalb gegen das Urteil des Schöffengerichts Bad Kissingen Berufung ein.
Foto: Nicolas Armer, dpa | Der wegen sexuellen Missbrauchs noch nicht rechtskräftig verurteilte Priester sieht sich unschuldig. Seine Verteidigerin legte deshalb gegen das Urteil des Schöffengerichts Bad Kissingen Berufung ein.

Es war eine lange Verhandlung am Schöffengericht in Bad Kissingen am 20. August 2020. Eine, bei der es, wie Richter nicht leicht gewesen sei, Wahrheit und Unwahrheit zu identifizieren. So formulierte es damals Richter Reinhard Oberndorfer. Es ging um sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Der Richter verurteilte den 43 Jahre alten Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, die Staatsanwaltschaft eine höhere Haftstrafe gefordert – ohne Bewährung. Das Urteil wurde wegen eingelegter Berufung nicht rechtskräftig. Deswegen ...

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