Schweinfurt

Sozialprojekt: Weihnachtsüberraschung von Stadt und Diakonie

Das soziale Projekt "Weihnachten verbindet" der Stadt Schweinfurt und der Diakonie ist in der Anmeldephase gut angelaufen. Warum es trotz Corona eine Weihnachtsfeier gibt.
Auch in Coronazeiten soll es das soziale Projekt 'Weihnachten verbindet' geben, nur eben etwas anders. 
Foto: Christin Klose, dpa | Auch in Coronazeiten soll es das soziale Projekt "Weihnachten verbindet" geben, nur eben etwas anders. 

200 Anmeldungen in den ersten Tagen sprechen für sich. Die Aktion für alleinstehende Bedürftige in der Weihnachtszeit werde nicht nur gut angenommen, auch die Unterstützungsbereitschaft sei so groß, dass die Stadt Schweinfurt und die Diakonie Schweinfurt nur "Danke" sagen können, heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir waren sehr traurig, dass wir die Weihnachtsfeier in der Stadthalle absagen mussten, umso mehr freuen wir uns, dass es nun zumindest die Weihnachtstüten und die Online-Feier gibt," beschreibt Ayfer Rethschulte, dritte Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, das diesjährige Projekt.

Dieses diene dem Ziel, alleinstehenden, bedürftigen und älteren Menschen ein Zeichen der Wertschätzung zukommen zu lassen. Dafür ist geplant, "liebevoll zusammengestellte Weihnachtstüten" zu verteilen und, der Coronakrise zum Trotz, eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Allerdings nicht vor Ort, sondern digital.

Digitale Weihnachtsfeier am 23. Dezember

Das Angebot einer digitalen Weihnachtsfeier am 23. Dezember stoße laut Stadt und Diakonie auf Interesse, und die nötige Anzahl an Handys (mit Schulung über das Mehrgenerationenhaus) könne bereitgestellt werden. Es sei ein weihnachtliches Programm "mit Gedanken zur Geburt Jesu in Bethlehem, Musik und Gedichten" in Vorbereitung, welches dann über das Internet übertragen werden soll. Jochen Keßler-Rosa, Vorstand der Diakonie Schweinfurt, freut sich über die positive Resonanz: "Gerade jetzt ist es so wichtig, durch Aufmerksamkeiten und Geschenke in Verbindung zu bleiben." Das digitale Angebot sei eine mutige Ergänzung "und alle sind gespannt", so Keßler-Rosa.

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Alleinstehende, bedürftige sowie ältere Schweinfurterinnen und Schweinfurter seien eingeladen, sich bis zum 4. Dezember (spätestens 8. Dezember) unter einer der folgenden Telefonnummern zu melden: Tel.: (09721) 513968 (Stadt Schweinfurt/Schrotturm) oder Tel.: (09721) 2087 444 (Diakonie Schweinfurt).

Zahlreiche Projekt-Unterstützer

Auch Schweinfurts zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert freut sich auf das Projekt: "Gerne trage auch ich dazu bei, dass wir die weihnachtliche Botschaft nach Hause bringen können." Finanzielle Unterstützung komme dafür von der Stiftung Schweinfurt hilft Schweinfurt, dem Rotary- Club Schweinfurt - Friedrich Rückert, der VR-Bank Schweinfurt, der Sparkasse Schweinfurt- Haßberge und der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt.

Sachspenden, selbstgemacht oder auch bereitgestellt, kommen von der Schweinfurter Tafel, den Freunden des Wildparks Schweinfurt, Edeka Didis Gochsheim, der Stadtwerke Schweinfurt GmbH, der Metzgerei Michel, dem Nähkreis des Mehrgenerationenhauses, dem Evangelischen Frauenbund und nicht zuletzt auch durch Schüler der Wilhelm-Sattler-Realschule, des Celtis- Gymnasiums und des Olympia-Morata-Gymnasiums.

Damit sei es nun möglich, die Weihnachtstüten zu füllen und durch Ehrenamtliche persönlich an der Haustür abzugeben.

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