Gerolzhofen

Stadt Gerolzhofen: Keine Neuverschuldung in der Corona-Krise

Kämmerer René Borchardt hat dem Finanzausschuss des Stadtrats die neuesten Haushaltszahlen vorgelegt. Bis jetzt sind kaum Auswirkungen des Corona-Lockdowns zu spüren.
Die Stadt Gerolzhofen muss auch in Zukunft jeden Euro zweimal umdrehen. Es stehen große Investitionen an und gleichzeitig drohen erhebliche Gewerbesteuer-Rückzahlungen.
Foto: Symbolbild Tobias Hase | Die Stadt Gerolzhofen muss auch in Zukunft jeden Euro zweimal umdrehen. Es stehen große Investitionen an und gleichzeitig drohen erhebliche Gewerbesteuer-Rückzahlungen.

Die Stadt Gerolzhofen ist – finanziell gesehen – bis jetzt recht passabel durch die Corona-Krise gekommen. Entgegen der Planung müssen in diesem Jahr keine neuen Kredite aufgenommen werden, sagte Kämmerer René Borchardt in der Sitzung des Finanzausschusses des Stadtrates. Im Haushaltsplan für 2020 war man noch von einer Neuverschuldung in Höhe von 3,6 Millionen Euro ausgegangen. Dass dies nun nicht nötig ist, liegt zum einen daran, dass die Stadt nach dem Lockdown kaum noch Investitionen getätigt hat, und zum anderen, dass die Gewerbesteuer kräftiger sprudelt als kalkuliert.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung