Schweinfurt

MP+Streiks in Schweinfurt: Drei Stunden früher ins Wochenende

Die Tarifverhandlungen in der Metallindustrie kommen nicht voran. Der Freitag brachte einen neuen Höhepunkt in der Auseinandersetzung und trifft die Betriebe hart.
Am Dienstag, 2. März, hatte die IG-Metall zum Warnstreik und zur Kundgebung vor den Werkstoren in der Ernst-Sachs-Straße aufgerufen. Am Freitag, 19. März, blieb der Streik weniger sichtbar. Weil sich die Arbeitgeber nicht bewegen würden, so die Gewerkschaft, sorgt der neuerliche Warnstreik für ein verlängertes Wochenende der Beschäftigten.  
Foto: Anand Anders | Am Dienstag, 2. März, hatte die IG-Metall zum Warnstreik und zur Kundgebung vor den Werkstoren in der Ernst-Sachs-Straße aufgerufen. Am Freitag, 19. März, blieb der Streik weniger sichtbar. Weil sich die Arbeitgeber nicht bewegen würden, so die Gewerkschaft, sorgt der neuerliche Warnstreik für ein verlängertes Wochenende der Beschäftigten.  

Für Freitag hatte die IG Metall alle Schichten der Schweinfurter Großindustrie aufgefordert, drei Stunden früher ins Wochenende zu gehen. Weil damit auch die Mehrarbeit am Samstag ausfällt, trifft der Warnstreik die Betriebe ganz empfindlich. Auf eine neuerliche Kundgebung verzichtete die IG Metall, denn "es gibt nichts Neues zu verkündigen", so der erste Bevollmächtigte Peter Kippes im Gespräch mit der Redaktion. Bayernweit hatte die Gewerkschaft Beschäftigte in 94 Betrieben mobilisiert, um ein "unmissverständliches Signal an die Arbeitgeber auszusenden", so Johann Horn, IGM-Bezirksleiter Bayern.

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