Gerolzhofen

Veteranenfreunde Herlheim: Spende für Palliativ-Station der Geomed

Mitglieder der Veteranenfreunde Herlheim überreichen dem Palliativ-Bereich der Geomed-Kreisklinik einen symbolischen Scheck. Im Bild von links: Ewald Kopp, Hermann Kopp, Fred Krauß (Veteranenfreunde Herlheim), Chefarzt Dr. Alexander Kraus, Dr. Matthias Schmidt, Ludwig Pollinger (Veteranenfreunde), Liselotte Feller (Förderverein der Geomed-Klinik), Schwester Christa Hobner (PalliatiavCare-Team), Judith Stöcklein (Pflegedienstleistung).
Foto: Kopp | Mitglieder der Veteranenfreunde Herlheim überreichen dem Palliativ-Bereich der Geomed-Kreisklinik einen symbolischen Scheck.

Gerolzhofen/Herlheim – Es hatte bereits Tradition. In den zurückliegenden Jahren richteten die Veteranenfreunde Herlheim im März ein Preisschafkopf-Turnier aus, dessen Erlös dem Palliativ-Bereich der Geomed-Kreisklinik zugutekam. Wegen der Corona-Pandemie musste 2020 die Veranstaltung drei Tage vor dem geplanten Termin abgesagt werden und auch in diesem Jahr ist die Durchführung nicht möglich. "Es war und ist uns wichtig, dass die Geomed-Klinik in Gerolzhofen, die für die Nahversorgung in unserer Region wichtig ist, ganz besonders auch mit ihrem Palliativ-Bereich, Anerkennung und Beachtung findet", teilen die Verantwortlichen des Clubs in einer Pressemitteilung mit.

So mussten neue Ideen her. Schließlich beschlossen die Mitglieder des rührigen Vereins die Aktion "Weihnachtsbaum ade". Bei zwei Terminen sammelten fleißige Helfer Weihnachtsbäume ein und kassierten hierfür pro Baum fünf Euro. Dazu kamen auch noch zusätzliche freiwillige Spenden. Zur Überraschung der Veteranen kam dabei ein Betrag von 869 Euro zusammen. Nicht nur aus Herlheim, sondern auch aus den Nachbargemeinden und Gerolzhofen konnten die Sammler dabei Weihnachtsbäume in Empfang nehmen.

Fred Krauß rundete den Betrag aus seinem Halem-Post-Etat auf 1000 Euro auf. Diese stolze Summe konnte nun zur Verwendung für den Palliativ-Bereich überwiesen werden. Vor der Geomed-Klinik überreichten Mitglieder des Veteranenclubs, darunter das jüngste Mitglied, der Schüler Ludwig Pollinger, einen symbolischen Scheck an die Verantwortlichen der Palliativ-Station. Chefarzt Dr. Alexander Kraus und Liselotte Feller, die Vorsitzende des Fördervereins, bedankten sich erfreut über die großzügige Spende.

"Wir sind stolz darauf, auch junge Menschen in unserem Club zu haben, als Beispiel nehme ich unser jüngstes Mitglied Ludwig, der stets zur Stelle ist", betonen die Verantwortlichen des Clubs. Auch ansonsten mangele es nie an freiwilligen Helfern.

Die nächste große Aufgabe der Veteranenfreunde Herlheim besteht in der Zusammenstellung einer Hilfslieferung für das Erdbebengebiet in Kroatien vom März 2020 in der Nähe von Sisak, teilen die Clubmitglieder weiterhin mit.

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