Schweinfurt

Wildtiere im Stress: Corona-Tourismus bringt Tiere in Not

Kälteeinbruch und Schnee: Der Winter ist eine harte Zeit für Wildtiere. Doch die eigentliche Gefahr für Reh und Wildschwein lauert woanders.
Bitte nicht stören! Im Winter fahren Wildtiere ihren Stoffwechsel herunter. Wird das Wild aufgeschreckt, zehrt das am lebensnotwendigen Energievorrat. Spaziergänger sollen deshalb auf den Wegen bleiben.
Foto: Alfred Schott | Bitte nicht stören! Im Winter fahren Wildtiere ihren Stoffwechsel herunter. Wird das Wild aufgeschreckt, zehrt das am lebensnotwendigen Energievorrat. Spaziergänger sollen deshalb auf den Wegen bleiben.

Seit einiger Zeit beobachtet Günter Hübner von seiner Wohnung aus ein Reh-Rudel, das sich mehrere Stunden am Tag auf einem Feld auf der südlichen Mainseite in der Nähe des Reichelshofs aufhält und dort nach Nahrung sucht. Vor dem Schnee- und Kälteeinbruch waren es 25 Tiere, inzwischen sind es 35. "Vermutlich finden die Tiere zu wenig Nahrung im Wald und nutzen die Möglichkeit dieses Feldes", mutmaßt Hübner.In Notzeiten dürfen Jäger und Förster Wildtiere füttern. So steht es im Bayerischen Jagdgesetz. Haben wir im Moment eine solche Notzeit? Hungern die Tiere?

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