Stadtlauringen

Würdigende Worte durch seinen Stellvertreter Winfried Reß

Seit 20 Jahren im Amt: Bürgermeister Friedel Heckenlauer (Mitte) mit seinen Stellvertretern Winfried Reß (links) und Heiko Zimmny.
Foto: ner | Seit 20 Jahren im Amt: Bürgermeister Friedel Heckenlauer (Mitte) mit seinen Stellvertretern Winfried Reß (links) und Heiko Zimmny.

Am 1. Mai 2002 trat Friedel Heckenlauer sein Amt als Bürgermeister des Marktes Stadtlauringen an. Diese nunmehr 20-jährige Dienstzeit nahm der Gemeinderat zum Anlass, das Ortsoberhaupt entsprechend zu würdigen. Zweiter Bürgermeister Winfried Reß würdigte die zurückhaltende Art Heckenlauers, der es immer verstanden habe Zeichen zu setzen, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu spielen.

Sein unverkennbares Prinzip sei es "mehr zu entwickeln und zu arbeiten, als zu repräsentieren". Dennoch sei er bekannt und geachtet, wovon überregionale Wertschätzung ebenso zeuge, wie die stets hohen Zustimmungswerte bei seinen Wiederwahlen. Ein positiver Trend bei der Einwohnerentwicklung trage ebenso die Handschrift des Bürgermeisters, wie der Stellenwert Stadtlauringens als "kleines Kleinzentrum", in einem Eck, in dem gleich vier Landkreise aufeinander treffen.

Neben dem engagierten Ringen um Fördergelder sei dem Geehrten immer auch der Zusammenhalt und die Geselligkeit in der Bevölkerung wichtig. Stellvertretend nannte Reß die Aktion "Bayerns beste Bayern", den europäischen Dorferneuerungspreis oder die jüngste Aktion VEREINt Kultur leben. Über die Marktgrenzen hinaus setze Heckenlauer im bayerischen Gemeindetag, im regionalen Planungsverband, bei der CSU oder im Schweinfurter Oberland Akzente.

Der Geehrte nahm die Worte dankend zur Kenntnis und gab sie an den Gemeinderat weiter, denn "ohne Team läuft gar nichts", wie Heckenlauer wörtlich ausführte. In seiner langen Beamtenlaufbahn sei der Markt Stadtlauringen der Dienstherr, dem er am längsten angehöre. Einst dem bei der Polizei propagierten "kooperativen Führungsstil" ablehnend gegenüber stehend, habe auch er sich gewandelt – zumindest dahin gehend, dieser Philosophie ein "situativ" voranzustellen.

Zusammenfassend könne er sagen, dass Demut und Zurücknahme einen Bürgermeister auszeichnen sollen. Alles habe seine Zeit und die gelte es zu nutzen. "Gegen Lob kann man sich nicht wehren", nahm er die Worte seines Stellvertreters dann doch gerne an, wollte aber nicht vergessen, dass es auch drei Geschäftsstellenleiter waren, die unter seiner Ägide immer die Vorbereitungen so getroffen hätten, dass die Ausführung seines Amtes angenehm zu gestalten war.

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