Schweinfurt

Zeichen setzen: Sprechstunden für Menschen am Rande

Die Schweinfurter Ärztin Dr. Rosemarie Klingele ist auch mit 84 Jahren ehrenamtlich aktiv. Sie hilft Menschen, die wohnungslos oder nicht krankenversichert sind.
Der Blutdruck von Diakoniechef Jochen Keßler-Rosa sind in Ordnung. Dr. Rosemarie Klingele prüft in ihrer Ehrenamtspraxis die Werte aber lieber noch mal nach.
Foto: Hannes Helferich | Der Blutdruck von Diakoniechef Jochen Keßler-Rosa sind in Ordnung. Dr. Rosemarie Klingele prüft in ihrer Ehrenamtspraxis die Werte aber lieber noch mal nach.

Einige Male unterbricht Handyläuten das Gespräch mit Dr. Rosemarie Klingele. Am anderen Ende: Patienten. Einer fragt wegen einer Überweisung nach, ein anderer will etwas zum unentgeltlich zur Verfügung gestellten Medikament wissen. Seelenruhig klärt die 84-jährige Ärztin auf, während draußen auf der Terrasse ihrer Ehrenamtspraxis in den Räumen der Sozialen Dienste der Diakonie Schweinfurt schon ein Wohnsitzloser wartet. Jeden Dienstagvormittag hält Rosemarie Klingele hier seit 2019 Sprechstunden für Menschen am Rande der Gesellschaft ab.

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