Würzburg

MP+Antisemitismus-Beauftragter bei Pilotprojekt an Uni Würzburg: "Juden erleben jeden Tag eine Unverschämtheit"

Gegen Judenhass hilft nur Wissen: Wie die Universität Würzburg jetzt Lehramtsstudierende fit macht,  um Antisemitismus schon in der Schule zu begegnen.
Erste deutsche Universität mit Studiengang 'Antisemitismuskritische Bildung': Ludwig Spaenle (links), Antisemitismus-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung, beim Gespräch mit Würzburger Studierenden und den Professoren Ilona Nord und Doron Kiesel.
Foto: Thomas Obermeier | Erste deutsche Universität mit Studiengang "Antisemitismuskritische Bildung": Ludwig Spaenle (links), Antisemitismus-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung, beim Gespräch mit Würzburger Studierenden und den Professoren Ilona Nord und Doron Kiesel.

Ein Steuerberater, der ernsthaft glaubt, sein Kollege müsse in Bayern keine Steuern zahlen, weil er Jude ist. Ein Kind, das seine jüdische Mitschülerin in der vierten Klasse fragt: Und wann trinkt ihr Juden das Blut der Christenkinder? "Die Klischees und Stereotype mögen noch so absurd sein, sie werden alle geglaubt", sagt Ludwig Spaenle. Er gibt sich da keiner Illusion hin.

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