Würzburg

Corona: Gesichtsmasken statt Matratzen und Möbelauflagen

Wenn die Not am größten ist, gibt es immer wieder Menschen, denen Lösungen einfallen. Wie die Würzburger Firma Wegerich den Pflegediensten und Krankenhäusern helfen will.
Geschäftsführer Markus Wegerich von Schaumstoff Wegerich stellt waschbare Gesichtsmasken für soziale Einrichtungen her. Er zeigt auf unserem Bild die Muster.
Foto: Thomas Obermeier | Geschäftsführer Markus Wegerich von Schaumstoff Wegerich stellt waschbare Gesichtsmasken für soziale Einrichtungen her. Er zeigt auf unserem Bild die Muster.

Dort, wo sonst Pflegebettmatratzen, Polster für Gartenmöbel oder Matrazenauflagen hergestellt werden, werden ab diesem Montag die Nähmaschinen rattern und ein Produkt hervorbringen, das in vielen Einrichtungen derzeit händeringend gesucht wird: Über 100 000 Gesichtsmasken für Krankenhäuser, Altenheime oder ambulante Dienste will die Würzburger Firma Wegerich in den kommenden Wochen herstellen."Die Ehefrau eines unserer rund 50 Mitarbeiter ist Ärztin, die eines anderen Dialysepatientin", berichtet Firmenchef Markus Wegerich am Telefon. "Wir bekamen immer wieder Informationen, dass diese Masken Mangelware werden.