Würzburg

Die erste Frau an der Spitze der Sozialverwaltung des Bezirks

Seit 1. Februar leitet Eva-Maria Löffler die Sozialverwaltung des Bezirk Unterfranken. Damit steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Sozialverwaltung.
Foto: Markus Mauritz, Beirk Unterfranken
| Seit 1. Februar leitet Eva-Maria Löffler die Sozialverwaltung des Bezirk Unterfranken. Damit steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Sozialverwaltung.

Seit 1. Februar leitet Eva-Maria Löffler die Sozialverwaltung des Bezirks Unterfranken. Dies berichtet der Bezirk in einer Pressemitteilung. Damit steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze dieser bedeutenden Institution.

Die Sozialverwaltung (SV) des Bezirks ist für eine Vielzahl sozialer Leistungen verantwortlich. Dies zeigt laut Pressemitteilung nicht zuletzt der Sozialhaushalt des Bezirks, der für das laufende Jahr Ausga-ben in Höhe von 510,2 Millionen Euro vorsieht.

Die 37-jährige Juristin Eva-Maria Löffler tritt die Nachfolge von Peter Ditze an, der Ende des vergangenen Jahres zur Regierung von Unterfranken gewechselt war.

1983 in Bayreuth geboren - in Würzburg studiert

"Eva-Maria Löffler, 1983 in Bayreuth geboren und in der Nähe von Würzburg aufgewachsen, bringt für ihr neues Amt optimale Voraussetzungen mit", so der Bezirk in der Pressemitteilung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und einem Begleitstudium Europäisches Recht, das Löffler als „Europajuristin (Univ. Würzburg)“ abschloss, kam sie als Referendarin an das Landgericht Würzburg. Das Zweite Juristische Staatsexamen schloss sie mit dem Berufsfeld Verwaltung ab. Zudem ist sie seit 2010 ausgebildete „Mediatorin (CVM)“.

Bezirk: Löffler hat "ein Faible für das Politische"

Wie der Bezirk in der Pressemitteilung weiter berichtet, interessierte sich Eva-Maria Löffler schon als Studentin "ganz besonders für Öffentliches Recht, also für das Verhältnis der einzelnen Bürger zum Staat und dessen Institutionen". Vielleicht sei ihr das "Faible für das Politische in die Wiege" gelegt. Ihr Vater engagierte demnach sich viele Jahre im Gemeinderat von Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), und ihr Onkel Ludwig war langjähriges Mitglied im Kreistag Aschaffenburg. Auch Eva-Maria Löffler ist es seit ihrer Jugend gewohnt, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Früher war sie in einer katholischen Jugendgruppe aktiv – heute ist sie ehrenamtlich für das Bayerische Rote Kreuz (BRK) tätig. „Mir hat es immer Spaß gemacht, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten“, sagt sie über sich.

"Wer so wie Eva-Maria Löffler gelernt hat, über den Tellerrand hinauszublicken, der sieht auch beruflichen Herausforderungen gelassen entgegen", schreibt der Bezirk. Nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung in Unterfranken zog es sie zunächst nach Nürnberg, wo sie im öffentlichen Gesundheitswesen erste Berufserfahrungen sammelte. Von dort aus führte sie ihre Karriere zurück nach Würzburg. Bei der Regierung von Unterfranken war sie zunächst als Arbeitsbereichsleitung tätig. 2014 wechselte sie an das Landratsamt Würzburg, wo sie verschiedene Geschäftsbereiche leitete – unter anderem den Bereich Jugend, Soziales und Gesundheit. Zuletzt war sie für den Bereich Kommunales, Sicherheit und Verbraucherschutz verantwortlich.

Löffler: "Herausforderung und Herzensangelegenheit"

Warum sie jetzt zum Bezirk gegangen sei. Die sogenannte „dritte kommunale Ebene“ sei im Hinblick auf die Sozialverwaltung insbesondere „für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ da, sagt die neue Sozialverwaltung-Chefin. Diese wichtige Aufgabe künftig auf Bezirksebene mitzuverantworten, sei für sie „Herausforderung und Herzensangelegenheit zugleich“.   

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