Würzburg

Dr. Helds Corona-Tagebuch: Triage ist ein Horrorszenario

Täglich steigt derzeit die Zahl der Covid-Patienten. Der Krisenstab muss reagieren. Matthias Held, Ärztlicher Direktor am Klinikum Würzburg Mitte, berichtet.
Dr. Matthias Held, Ärztlicher Direktor am Klinikum Würzburg Mitte, beschreibt, was Triage für Mediziner bedeuten würde.
Foto: Daniel Peter | Dr. Matthias Held, Ärztlicher Direktor am Klinikum Würzburg Mitte, beschreibt, was Triage für Mediziner bedeuten würde.

Zum Ende dieser Woche werden bei uns im Klinikum 28 Corona-Patienten behandelt, vier davon auf der Intensivstation. Für die vergangenen beiden Tage fällt das Fazit somit ernüchternd aus: Zwei Covid-Patienten wurden entlassen, einer ist gestorben und neun neue Erkrankte kamen hinzu. Und wir rechnen mit einem weiteren Anstieg.Deshalb haben wir am Donnerstag im Krisenstab beschlossen, im Klinikum ab Montag die elektiven Sprechstunden bis zum 10. Januar auszusetzen.

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