Ursprünglich sollte der „DenkOrt Aumühle“ zur Erinnerung an die aus Unterfranken deportierten Juden am ehemaligen Güterbahnhof Aumühle entstehen. Doch die Pläne, den Aufgang zum ehemaligen Ladehof als Standort für das Denkmal zu nutzen, zerschlugen sich im letzten Jahr, als sich herausstellte, dass die Fassung der in diesem Bereich verdolten Pleichach marode ist. Deshalb plant die Deutsche Bahn AG eine Freilegung des Baches in diesem Bereich. Also musste für das geplante Denkmal ein neuer Standort ausfindig gemacht werden. Der wurde inzwischen am Bahnhofsvorplatz gefunden. Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Mobilität stimmte am Montag der Aufstellung des Denkmals an dieser Stelle einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat bei seiner Sitzung am 4. Juli.
Würzburg