Würzburg

Faulhaber-Platz: Statt Kritik gab's diesmal Lob

Einstimmig votierte der Stadtrat am Donnerstag für die Pläne der Verwaltung, mit denen Ende Januar der Bürgerdialog zur Umgestaltung des Platzes begonnen werden soll.
Wie soll der Faulhaber-Platz aussehen? Darüber wird nun in einem Bürgerdialog am 22. Januar gesprochen werden.
Foto: Thomas Obermeier | Wie soll der Faulhaber-Platz aussehen? Darüber wird nun in einem Bürgerdialog am 22. Januar gesprochen werden.

Gab's Anfang Dezember bei der Vorstellung der Pläne für die Umgestaltung des Kardinal-Faulhaber-Platzes noch harsche Kritik aus den Reihen des Umwelt- und Planungsausschussses für den Umweltreferenten Wolfgang Kleinerfür seinen Vorschlag, hatte sich das Meinungsbild im Stadtrat am Donnerstag deutlich in Richtung Lob verschoben. Anlass für den Stimmungswandel war eine 22-seitige Powerpoint-Präsentation Kleiners, in der er die Entscheidungsfindung in einem Workshop des Gartenamts für den zuletzt stark kritisierten Planungsentwurf erläuterte.  Mit dieser Konzeptskizze  will die Stadt am 22. Januar kommenden Jahres in einen Bürgerdialog eintreten. Dessen Ergebnisse sollen ausgearbeitet  und in die Planungen einbezogen werden.

So soll es auf dem 2300 Quadratmeter großen Platz fünf "grüne Inseln" geben. Dazwischen laufen vier Wege auf die Mitte des Platzes zu, hier könnte zum Beispiel eine Aktionsfläche für kleinere Veranstaltungen und eine begehbare Wasserspielfläche sein. Auf den "grünen Inseln" kann sich das Rathaus neben 26 Bäumen auch Rasen oder Stauden vorstellen. Man könnte die bepflanzten Bereiche auch erhöhen und durch Bänke einfassen.

Am Platzrand zur Theaterstraße schlägt das Rathaus ein schmales, transparentes Dach vor, unter dem im mittleren Bereich Fahrgäste auf den Bus- beziehungsweise die geplante neue Straba warten können. Links und rechts davon ist Platz für Toiletten und einen Imbiss. Fahrradabstellplätze sind in in der Maxstraße Richtung Mozartschule geplant. 63 Prozent der gesamten Platzfläche soll laut Kleiner Grünfläche werden.

Kritik aus dem Stadtrat, dass sich das Umfeld, wo derzeit zum Beispiel das Mainfrankentheater saniert wird, nicht in den Planungen  wiederfinde, konnte Kleiner entkräften. Es gebe bei der Stadt nämlich eine Projektgruppe für das gesamte Umfeld, also auch die künftige Gestaltung der Oegg- und Maxstraße und des Theaterplatzes, was die Oberflächengestaltung und die Bepflanzung betreffe, berichtete der Umweltreferent. "Das soll alles wie aus einem Guss erfolgen", bekräftigte Kleiner. So überzeugt, stimmte der Stadtrat dem Konzept der Verwaltung ohne Gegenstimme zu.

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