Würzburg

MP+Hohe Patientenzahlen und Kosten: Wie Bayern mit Straftätern in der Psychiatrie umgeht

Mehr Patienten als Betten, mehr hochgefährliche Straftäter und höhere Kosten als jemals zuvor: Die Forensiken in Bayern sind hochgradig belastet. So ist die Lage in Unterfranken.
Immer mehr Straftäter werden in Bayern statt im Gefängnis in der Psychiatrie untergebracht. In der Folge sind die forensischen Kliniken überlastet. Im Bild ist die forensische Abteilung der psychiatrischen Bezirksklinik in Lohr (Lkr. Main-Spessart) zu sehen.
Foto: Roland Pleier (Archivfoto) | Immer mehr Straftäter werden in Bayern statt im Gefängnis in der Psychiatrie untergebracht. In der Folge sind die forensischen Kliniken überlastet. Im Bild ist die forensische Abteilung der psychiatrischen Bezirksklinik in Lohr (Lkr. Main-Spessart) zu sehen.

Die forensischen Kliniken in Bayern sind am Limit. Denn die Gerichte schicken immer mehr Straftäterinnen und Straftäter wegen einer Suchterkrankung oder einer psychischen Störung in die Psychiatrie statt ins Gefängnis. Ihre Zahl ist seit 2015 von 2583 Personen auf aktuell rund 3000 gestiegen. Und zwar ohne dass die Zahl der Plätze entsprechend angepasst worden wäre. Weil forensische Kliniken die Verurteilten aufnehmen müssen und nicht abweisen dürfen, sind die bayerischen Forensiken aktuell extrem überbelegt.

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