Erlabrunn

Gemeinde Erlabrunn kann sich eine "Senioren-WG" vorstellen

Eine zustimmende Tendenz die Gründung einer "Senioren-WG" betreffend zeichnet sich innerhalb des Gemeinderates in Erlabrunn ab. Selbst ein möglicher Standort hierfür existiert in den Überlegungen von Bürgermeister Thomas Benkert (UBE) bereits. Am Beispiel eines Referenz-Projektes in Rottendorf zeigte Eva von Vietinghoff-Scheel, Vorstand des Kommunalunternehmens, in der jüngsten Ratssitzung ein mögliches Betriebsmodell auf. Im nächsten Entwicklungsschritt möchte sich der Gemeinderat in Rottendorf ein Bild davon machen, welche Voraussetzungen mit einer ambulanten Senioren-Wohngemeinschaft verbunden sind.

Es sah zunächst so aus, als scheide eine Senioren-WG auf Grund der wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Gemeinde Erlabrunn grundsätzlich aus. Da man davon ausging, dass dazu  eine Kapazität von 50 Pflegeplätzen Voraussetzung sei. Zur realistischen Machbarkeit einer Senioren-Wohngemeinschaft unter ambulanter Betreuung aber seien lediglich zehn bis zwölf Personen je Wohngemeinschaft erforderlich, verdeutlichte Vietinghoff-Scheel. Auf dieser Basis, und weg vom trägergesteuerten hin zum nutzergesteuerten Versorgungsmodell sollen ambulante Senioren-Wohngemeinschaft funktionieren.  

In der Praxis bedeutet dies einen Baukörper mit gemeinsamen Sozialbereich, in Kombination mit Einzelzimmern und jeweiligen persönlichen Sanitärbereichen. Als Besonderheiten einer ambulanten Senioren-WG nannte Vietinghoff-Scheel Pflege und Betreuung durch einen externen ambulanten Pflegedienst sowie der Leitung aus einem "Gremium der Selbstbestimmung" aus dem Kreis der Bewohner. Zur Umsetzung bot Vietinghoff-Scheel die Begleitung durch das Kommunalunternehmen des Landkreises an, als Initiator und Moderator.

Neubau auf der  "Schulwiese" in der Graf-Rieneck-Straße wäre möglich

Vorstellbar für Bürgermeister Thomas Benkert ist eine oder zwei "Senioren-WGs" in einem Neubau, der auf der sogenannten "Schulwiese" in der Graf-Rieneck-Straße entstehen könnte. Die betreffende, fast 1800 Quadratmeter umfassende Fläche befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Durch den zentralen Standort wäre der Platz nach Überzeugung von Vietinghoff-Scheel geradezu prädestiniert für eine solche Nutzung. "Keinesfalls würde ich der Gemeinde aber empfehlen, zur Realisierung diese Fläche einem Investor zu überlassen", warnte Vietinghoff-Scheel.

Zur weiteren Projekt-Entwicklung entschloss sich der Gemeinderat dazu, sich vor der Eröffnung des Referenz-Projekts in Rottendorf dort nach Möglichkeit detailliert zu informieren.

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