Würzburg

MP+Gemeindemitglieder wollen ihren verurteilten Pfarrer zurück

Ein Priester des Bistums Würzburg wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Aus den Gemeinden gibt es Widerspruch. Warum es die Justiz einigen nicht Recht machen konnte.
Wenn ein Priester wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wird, ist für viele Menschen eindeutig klar: Er ist der Böse. In einem Fall im Bistum Würzburg ist die Situation nicht eindeutig Schwarz und Weiß.
Foto: Getty Images | Wenn ein Priester wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wird, ist für viele Menschen eindeutig klar: Er ist der Böse. In einem Fall im Bistum Würzburg ist die Situation nicht eindeutig Schwarz und Weiß.

Pfarrer K. wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt – im Namen des Volkes. Doch ein Teil des Volkes ist damit nicht einverstanden.Der katholische Geistliche hat zudem sein Zölibatsversprechen gebrochen. Er ist mit der Frau, die ihm den sexuellen Missbrauch vorwirft, eine Beziehung eingegangen. Aber erst, als sie 18 Jahre alt war. Das haben er und die Zeugin vor Gericht bestätigt. Strafrechtlich spielt das keine Rolle.Dass er die einstige Ministrantin, als sie zwölf Jahre alt war, missbraucht haben soll, hat Pfarrer K. nicht zugegeben. Es gibt kein Geständnis. Weder im ersten Prozess am 20.

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