WÜRZBURG

Glanz und Glamour am Weindorf

Fränkische Vielfalt: Andreas Korger, Vorsitzender des Vereins Würzburger Festwirte, mit den fränkischen Weinprinzessinnen.
Foto: Julia Wolf, Mareike Matz, Herbert Kriener | Fränkische Vielfalt: Andreas Korger, Vorsitzender des Vereins Würzburger Festwirte, mit den fränkischen Weinprinzessinnen.

Das Würzburger Weindorf hat auch nach 25 Jahren nicht an Faszination verloren. Hoheitlichen Glanz brachten 15 Weinprinzessinnen, die aus allen Regionen Frankens angereist waren, in das Laubendorf am Marktplatz.

Zum 26. Würzburger Weindorf hatte der Verein Würzburger Festwirte als Veranstalter eine ganz besondere Idee: Erstmals repräsentierten nicht nur die Frankenweine, sondern auch die Weinhoheiten die Vielfalt der fränkischen Weinkultur auf dem Weindorf. Das stieß auch bei vielen Besuchern auf großes Interesse und brachte Blitzlichtgewitter von allen Seiten.

„Die Einladung hierher hat mich sehr gefreut, da das eine einmalige Gelegenheit ist, auf besondere Art und Weise Werbung für unseren Wein zu machen“, freute sich die Würzburger Weinprinzessin Kerstin Heitzenröther und fügte lächelnd hinzu: „Vor allem Gäste aus der Ferne sind hellauf begeistert von der gelebten Tradition.“

Nicht nur die fränkischen Weinprinzessinnen verkörpern die Tradition: Hermann Hehn ist bekannt für seine fränkische Mundart. Der Dichter unterhielt beim literarischen Schoppen in Schömig‘s Laube zahlreiche Weinliebhaber mit seiner fränkischen Poesie. Mit einem Schoppen in der Hand konnten die Gäste den Gedichten lauschen, die Hermann Hehn in fränkischer Mundart vortrug. Mundart kommt von Herzen und geht zum Herzen, so beschreibt Hermann Hehn seine Leidenschaft für die urfränkische Sprache. Diese Einstellung spürten auch seine Zuhörer, die einiges zu schmunzeln und zu lachen hatten.

Das Weindorf war auch am sechsten Tag ein absoluter Besuchermagnet. Darüber freute sich auch Franz Mohr, der Besitzer der Laube Wittelsbacher Höh: „Vor allem das grandiose Wetter trägt dazu bei, dass das Weindorf auch in diesem Jahr ein voller Erfolg ist.“ Sein berühmter Kapaun und seine Ritterspieße, die den Besuchern von seinem Personal im Rittergewand serviert werden, ziehen Gäste aus nah und fern zu seiner Weinlaube.

Nicht nur für alteingesessene Würzburger und Studenten ist das Weindorf wahrlich ein Muss. Auch aus anderen Gebieten Deutschlands kommen Menschen für dieses Ereignis nach Würzburg. „Wir reisen fast jedes Jahr aus dem Odenwald an, da das Würzburger Weindorf einfach das schönste in Franken ist“, verrieten Carmen und Norbert Scheurich.

So viel Begeisterung unter den Gästen erfreut natürlich auch Andreas Korger, Vorsitzender des Vereins Würzburger Festwirte: „Ich bin rundum zufrieden, die Stimmung ist super, die Gäste sind glücklich, alles läuft friedlich ab. Was will man mehr?“

Genießer: Weindorf-Wirt Franz Mohr von der Wittelsbacher Höh in seiner Ritterlaube.
| Genießer: Weindorf-Wirt Franz Mohr von der Wittelsbacher Höh in seiner Ritterlaube.
Promis: Weindorf-Schöpfer Gerhard Pröschel, Prof. Rainer Wiestner, Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Alexander Hofmann (Allgemeine Bürgerdienste der Stadt) und Ordnungsreferent Wolfgang Kleiner (von links).
| Promis: Weindorf-Schöpfer Gerhard Pröschel, Prof. Rainer Wiestner, Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Alexander Hofmann (Allgemeine Bürgerdienste der Stadt) und Ordnungsreferent Wolfgang Kleiner (von links).
Fränkisch: Mundart-Dichter Herrmann Hehn last aus seinen Werken in Schömigs Weinlaube.
| Fränkisch: Mundart-Dichter Herrmann Hehn last aus seinen Werken in Schömigs Weinlaube.
Lebensfreude: Hoch die Gläser!
| Lebensfreude: Hoch die Gläser!
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