Würzburg

Günther Beckstein: Atomares Endlager kann für einen Standort auch Vorteile bieten

Wohin mit dem hochradioaktiven Müll? Die Standortsuche beginnt. Warum der Ministerpräsident a.D., der den Prozess begleitet, überall das "Sankt-Florian-Prinzip" sieht.
Als Endlager heftig umstritten - wie wohl jeder potenzielle Standort: das Erkundungsbergwerk Gorleben auf einer Archivaufnahme. Tatsache ist: Das Land braucht eine Lagermöglichkeit für hochradioaktiven Müll.
Foto: Philipp Schulze | Als Endlager heftig umstritten - wie wohl jeder potenzielle Standort: das Erkundungsbergwerk Gorleben auf einer Archivaufnahme. Tatsache ist: Das Land braucht eine Lagermöglichkeit für hochradioaktiven Müll.

Liegt es an der Corona-Pandemie? Im Herbst 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BEG) bekannt gegeben, dass im Prinzip mehr als die Hälfte der Republik für ein atomares Endlager in Frage kommt. Doch die Nachrichten darüber gingen fast unter. Das dürfte sich bald ändern: Jetzt beginnt die Suche nach den Standortregionen, konkrete Landstriche rücken in den Fokus. Das Nationale Begleitgremium (NBG) aus zwölf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die von Bundestag und Bundesrat gewählt wurden, sowie sechs Bürgervertreterinnen und -vertreter soll die Endlagersuche transparent begleiten.

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