Würzburg

Hämmernde Bässe auf die Auferstehung

Der alte Airport-Eigentümer Rudi Schmidt (links) und der neue Eigentümer Frank Knüpfing freuen sich über die gelungene „Milky Way”Party.
Foto: Andreas Kneitz | Der alte Airport-Eigentümer Rudi Schmidt (links) und der neue Eigentümer Frank Knüpfing freuen sich über die gelungene „Milky Way”Party.

Augen zu, Füße an! Am Sonntagabend wurde in der Würzburger Diskothek Airport wieder zu Elektro- und Technobeats getanzt. Der Club in der Gattinger Straße war schon früher eine beliebte Anlaufstelle für Bassliebhaber. Zum Bedauern vieler Airport-Fans schlossen sich die Türen im Sommer 2017 jedoch vorerst. Grund dafür: der Brandschutz.

Alte und neue Gesichter

Monatelang blieb der Club geschlossen. Nun übergab Party-Legende Rudi Schmidt das Ruder an den bereits erfahrenen Clubbesitzer Frank Knüpfing. Der 44-Jährige hatte im Januar 2017 bereits das Odeon übernommen und will nun auch das Airport wieder zum Leben erwecken.

Obwohl viele Mitarbeiter wieder dabei sind, kamen auch neue Gesichter dazu. Knüpfing entschied sich beispielsweise für eine neue Sicherheitsfirma. In der Vergangenheit war das Airport immer häufiger dafür bekannt, dass der eine oder andere Abend in einer Schlägerei ausartete. War dies der Grund für den Wechsel?

„Ich kenne die Sicherheitsfirma bereits, weil wir im Odeon auch mit ihnen zusammenarbeiten. Die Jungs machen immer eine super Arbeit und das hat sich am Sonntag bestätigt.“ Nicht einen Zwischenfall habe es am Sonntag gegeben, so Knüpfing.

Milky Way startet auf ein Neues

Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.
Foto: Andreas Kneitz | Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.

Die schon früher beliebte Sonderveranstaltung Milky Way sollte den feierwütigen Würzburgern einen Vorgeschmack auf den wiederbelebten Club geben, bevor sich am 21. April die Pforten endgültig öffnen.

Der Ansturm war wie erwartet groß. Bereits zu Beginn des Abends bildete sich eine Schlange in der Gattinger Straße, in der sich sowohl alte Hasen als auch neue Besucher auf die Bässe freuten. Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Bekannte Gesichter wie Lexy & K-Paul aus alten Air-Zeiten standen hinter dem DJ-Pult und brachten die Menge auf drei verschiedenen Tanzflächen zum Feiern.

Bleibt der Soundpark?

Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.
Foto: Andreas Kneitz | Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.

Drei? Ganz richtig! Obwohl im Raum stand, dass der Soundpark schließt, um die Clubfläche damit zu verkleinern und die Brandschutzbedingungen so zu vereinfachen, konnten am Sonntagabend alle drei Räumlichkeiten genutzt werden. Die Begeisterung über den geöffneten Soundpark schien groß, denn die extra Tanzfläche platzte im Laufe des Abend aus allen Nähten.

Doch Clubbesitzer Frank Knüpfing muss für zukünftige Abende enttäuschen: „Der Soundpark öffnet von nun an nur noch für Sonderveranstaltungen. An den regulären Abenden können die Gäste auf den zwei anderen Ebenen T1 oder T2 tanzen.“

Ein gelungenes Comeback

Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.
Foto: Andreas Kneitz | Die „Milky Way“-Party bot ein gelungenes Comeback für das Würzburger Airport.

Auch wenn in Zukunft auf zwei Räume reduziert wird, kann das Airport mit einer positiven Resonanz rechnen. Schon über die Sonderveranstaltung freuten sich feierlustige Würzburger und Besucher und tanzten bis in den nächsten Vormittag zu Elektro- und Technobässen. Auch die Mitarbeiter waren begeistert über das Comeback des Clubs.

Und ist der Mann der Stunde zufrieden mit seinem ersten Abend? Knüpfing zeigt sich gut gelaunt: „Es ist echt super gelaufen. Fast besser als erwartet. Aber die große Eröffnung kommt ja erst noch und da haben wir noch einmal so einige Überraschungen für unsere Besucher geplant.“

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