Häusliche Pflege: Tipps für Angehörige in Zeiten von Corona

Im Verborgenen spielen sich oft dramatische Krisen ab: Wenn Pflegekräfte zu Hause wegbrechen, stehen Familien in der Verantwortung. Der MDK Bayern gibt Tipps für Notlagen.
Wenn beauftragte Pflegekräfte wegbrechen, müssen oft Angehörige einspringen – und stehen gerade in der Corona-Krise vor großen Herausforderungen.
Foto: Shutterstock/ Photographee.eu/wir pflegen e. V./obs | Wenn beauftragte Pflegekräfte wegbrechen, müssen oft Angehörige einspringen – und stehen gerade in der Corona-Krise vor großen Herausforderungen.

Während das Pflegepersonal in Seniorenheimen, bei Pflegediensten oder in Krankenhäusern in Zeiten von Corona öffentlichen Applaus und Bonuszahlungen erhält, trifft die Krise die häuslichen Helfer doppelt: Pflegende Angehörige verlieren oft nicht nur die von ihnen beauftragen Pflegekräfte, sondern stehen auch nicht im Fokus der Politik. Nur etwa ein Drittel der Pflegebedürftigen wird nach Angaben des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Bayern (MDK) in Einrichtungen gepflegt, zwei Drittel zu Hause von ihren Familien versorgt.

Archiv-Artikel
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