HEIDINGSFELD

Heftige Proteste gegen Zehnthof-Schließung

Die angekündigte Schließung des Seniorenheims Zehnthof in Heidingsfeld hat heftige Proteste hervorgerufen. Die CSU Heidingsfeld bedauert den Beschluss des Bürgerspital-Stiftungsrats das Seniorenheim bis Ende 2009 zu schließen.

Das Seniorenheim Zehnhof in Heidingsfeld schließt Ende des Jahres seine Tore. Betroffen sind 70 Bewohner und 56 Beschäftigte.
Foto: FOTO THOMAS OBERMEIER | Das Seniorenheim Zehnhof in Heidingsfeld schließt Ende des Jahres seine Tore. Betroffen sind 70 Bewohner und 56 Beschäftigte.
Die Stadt wird aufgerufen, das Seniorenheim zu erhalten. Die Einrichtung sei wichtig für Heidingsfeld. Es müsse verhindert werden, dass im Herzen des „Städtle“ ein toter Fleck zurückbleibt.

Ziel müsse es sein, die denkmalgeschützte Bausubstanz zu bewahren, im hinteren Teil eine moderne seniorengerechte Wohnanlage zu errichten und auch den Winzerkeller als Vereinsheims des Winzervereins zu erhalten.

Die Stadtverwaltung solle eine Planung zeitnah angehen.

Gleichzeitig wird begrüßt, wenn die Bürgerspital-Stiftung alle Heimbewohner mit Berücksichtigung deren Wünsche in eigenen oder fremden Einrichtungen in Heidingsfeld unterbringen will.

Die CSU fordert, alle Mitarbeiter weiterzubeschäftigen. Die Partei plant dazu eine öffentlicher Diskussionsveranstaltung.

Verärgert ist auch der Heidingsfelder SPD-Stadtrat Udo Feldinger. Er fragt, wie viele Hiobsbotschaften Heidingsfeld noch vertrage.

Dabei nennt er leerstehende, teilweise marode Gebäude in einer Größe von über zehntausend Quadratmetern wie Grönert- und Bayla-Areal, Kneipp-Werke oder das VW-Zentrum.

Jetzt solle der Zehnthof dazukommen, in dem seit 1931 ein Seniorenheim untergebracht ist.

Die Entscheidung des Stiftungsrates sei eine Katastrophe für Heimbewohner, Angehörige und Pflegekräfte.

Denn die 125 freien Pflegeplätze in er Stadt, die bei der Bekanntgabe der Schließung des Zehnhofs durch den Stiftungsvorsitzenden OB Georg Rosenthal und seinen Sozialreferenten Robert Scheller angeführt wurden, seien nach ersten Rückmeldungen der Angehörigen von Pflegeheimbewohnern nur Theorie.

Man werde höchstens auf eine Warteliste gesetzt. Feldinger erwartet mehr Koordination bei den Pflegeneinrichtungen.

Zum fordert der Feldinger ein Zukunftskonzept für Heidingsfeld und nicht nur für das Zehnthof-Areal, sondern für das ganze Kerngebiet. Das könne dann vielleicht mit Mitteln aus der Städtbauförderung umgesetzt werden.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Würzburg und erhalten Sie dreimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren / Autorinnen
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!