Würzburg

MP+Junge Leute wollen mit Video Opfern der Würzburger Messerattacke helfen

Wie können junge Menschen die Würzburger Messerattacke verarbeiten und zugleich den Opfern helfen? Die 20-jährige Anna Schärmann von "pics4peace" hat dazu ein Video gedreht.
Die Messerattacke vom 25. Juni in Würzburg hatte nicht nur eine Welle des Mitgefühls, sondern auch aktive Hilfe für die Opfer ausgelöst. Das Bild entstand kurz nach der Attacke vor dem Kaufhaus Woolworth.
Foto: Archivfoto Silvia Gralla | Die Messerattacke vom 25. Juni in Würzburg hatte nicht nur eine Welle des Mitgefühls, sondern auch aktive Hilfe für die Opfer ausgelöst. Das Bild entstand kurz nach der Attacke vor dem Kaufhaus Woolworth.

Als am 25. Juni die ersten Nachrichten über die Messerattacke am Würzburger Barbarossaplatz durch die sozialen Medien gehen, ist Anna Schärmann doppelt entsetzt: zum einen wegen der furchtbaren Tat, bei der ein 24-jähriger Somalier drei Frauen getötet und sieben weitere Menschen teils schwer verletzt hat, zum anderen aber auch wegen vieler rassistischer Kommentare im Netz. "Das alles hat mich schockiert und traurig gemacht", erzählt die 20-Jährige. Und zugleich spürt sie Tage danach ein Gefühl der Ohnmacht.

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