Würzburg

Kiliani-Endspurt in Würzburg: Mehr Arbeit für die Sanitäter

Mehr Besucher als beim letzten Mal besuchten bislang das Kiliani-Volksfest. Das hatte seine Gründe und eine Folge: Für die Sanitäter gab es in diesem Jahr mehr zu tun.
Nachts auf dem Kiliani-Volksfest: Veranstalter, Festwirt und Schausteller sowie die Sicherheitsdienste zogen vor dem Abschlusswochenende bereits eine meist positive Bilanz.
Foto: Patty Varasano | Nachts auf dem Kiliani-Volksfest: Veranstalter, Festwirt und Schausteller sowie die Sicherheitsdienste zogen vor dem Abschlusswochenende bereits eine meist positive Bilanz.

Bereits vor dem Abschlusswochenende zogen Veranstalter, Festwirt und Schausteller sowie die Sicherheitsdienste für das Kiliani-Volksfest eine meist positive Bilanz.

Der städtische Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner lobte das "hervorragende Zusammenwirken aller Akteure". Verabschieden wolle er sich eigentlich noch nicht: "Wir ziehen eine Schlussbilanz, obwohl wir noch mittendrin sind im Geschehen."

Voraussichtlich mehr Besucher als letztes Jahr

Bis einschließlich Donnerstag kamen 650 000 Besucher zum Volksfest. Dass der Vorjahreswert in diesem Jahr übertroffen wird, begründete Uwe Zimmermann, Leiter des Fachbereichs Allgemeine Bürgerdienste bei der Stadt Würzburg, mit einem gut gemischten Festplatz und keiner Konkurrenz durch Freibäder und die Landesgartenschau. "Wir werden das Fest in diesem Jahr wohl mit mehr als 800 000 Besuchern beenden", blieb er optimistisch.

Die Polizei stellte bislang neun Straftaten "auf ganz niedrigem Niveau" fest, berichtete Oliver Staudt als Leiter der Kiliani-Wache. Ein 14-Jähriger sei vor einer Streife geflüchtet. Als sie ihn eingeholt hatte, entdeckten die Beamten den Grund: Im Rucksack hatte er eine Schnapsflasche.

Sanitäter behandeln deutlich mehr Personen

Die Sanitäter vom Bayerischen Roten Kreuz versorgten 101 Personen. 24 Patienten brachte der Rettungsdienst für eine weitere Behandlung ins Krankenhaus. "Das ist ein merklicher Anstieg zum Vorjahr", meinte Stefan Krüger vom Würzburger Kreisverband. Die bis zu acht ehrenamtlichen Helfer leisteten in der Sanitätsstation insgesamt rund 1000 Stunden.

Mit mehr als 800 000 Besuchern rechnen die Veranstalter beim Kiliani-Volksfest in diesem Jahr.
Foto: Daniel Peter | Mit mehr als 800 000 Besuchern rechnen die Veranstalter beim Kiliani-Volksfest in diesem Jahr.

"Meist hatten die Patienten kleinere Verletzungen oder mussten sich einfach mal ausruhen", stellte Krüger fest. Ebenso behandelten die Ersthelfer drei Alkoholvergiftungen. "Das ist recht wenig für ein Volksfest dieser Größe. Leider waren darunter auch zwei Minderjährige."

Schausteller sind trotz Zwischenfalles zufrieden

Jeder Fall sei einer zu viel, fand Zimmermann, doch die geringe Summe zeige, "dass wir eines der großen und friedlichen Volksfeste Deutschlands haben". Der Zwischenfall an der Überkopfschaukel "Flip Fly" bestätigte ihn, dass die Sicherheitsmechanismen, die ein Fahrgeschäft bei einer Störung blockieren, funktionieren.

Norbert Lange, Geschäftsführer der Würzburger Hofbräu, und Festwirt Michael Hahn waren sich einig, dass das Kiliani-Volksfest in diesem Jahr eine gelungene Veranstaltung sei. Hahn ergänzte, dass der Umsatz im großen Festzelt leicht über dem Vorjahr liege. Auch die Schausteller seien "durchweg zufrieden", erklärte ihr Sprecher Heiner Distel junior.

Marktkaufleute treffen sich 2020 in Würzburg

Petra Sämmer und Wolfgang Treziak stellten das Programm der 42. Landesdelegiertenkonferenz der Marktkaufleute und Schausteller vor. Sie findet vom 21. bis 23. Januar 2020 in Würzburg statt. 200 bis 250 Vertreter der 22 bayerischen Bezirksstellen werden daran teilnehmen. Zu der Großkundgebung im Kongresszentrum kündigten sie Staatsminister Hubert Aiwanger an.

Das Kiliani-Volksfest endet an diesem Sonntag, 21. Juli, mit dem großen Abschlussfeuerwerk der Schausteller und Festwirte um 22.30 Uhr.

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