Würzburg

MP+Kommentar: So enttäuscht die SPD ihre verbliebenen Wähler

Vor der Wahl war die SPD beim Thema Radverkehr noch ganz vorne dabei, nun machen die Sozialdemokraten einen Rückzieher. Das ist unverständlich, findet unser Autor.
Noch Anfang März warb Kerstin Westphal mit anderen SPD-Spitzenpolitikern aus der Region, unter anderem dem Stadtrats-Fraktionsvorsitzenden Alexander Kolbow (rechts), für neue Schnellradwege in der Region.
Foto: Volkmar Halbleib | Noch Anfang März warb Kerstin Westphal mit anderen SPD-Spitzenpolitikern aus der Region, unter anderem dem Stadtrats-Fraktionsvorsitzenden Alexander Kolbow (rechts), für neue Schnellradwege in der Region.

Im Wahlkampf hatte man das Gefühl, dass die Verkehrswende für die SPD ein wichtiges Thema sei. Kerstin Westphal war bei den Demos des Bündnis' Verkehrswende Jetzt in Würzburg immer vorne mit dabei. Im Wahlprogramm der Sozialdemokraten steht ganz deutlich, dass die Partei den Radverkehrsanteil deutlich erhöhen möchte.Dass die SPD nun bei einem Radverkehrsthema wie den Pop-Up-Radwegen keine Dringlichkeit sieht, kann nicht nur daran liegen, dass Radverkehrsexpertin Lore Koerber-Becker nicht mehr Teil des Stadtrats ist. Die wenigen Radfahrer, die am 15.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!