Randersacker

Kreistagsdebatte: Wird im Landkreis Würzburg ein Frauenhaus gebaut?

In den beiden Würzburger Frauenhäusern müssen Frauen, die häusliche Gewalt erfahren, immer wieder abgewiesen werden. Kann ein Frauenhaus auf dem Land dieses Problem lösen?
Ein sichtbares Frauenhaus möchte der Landkreis Würzburg in Giebelstadt bauen. Doch das letzte Wort ist dazu noch nicht gesprochen. 
Foto: Peter Steffen | Ein sichtbares Frauenhaus möchte der Landkreis Würzburg in Giebelstadt bauen. Doch das letzte Wort ist dazu noch nicht gesprochen. 

Eines steht fest: Für Frauen, die Gewalt erfahren, gibt es generell zu wenig Plätze in Frauenhäusern. Die beiden Möglichkeiten in Würzburg sind eigentlich immer voll. Zwischen 90 000 und 140 000 Frauen sind bayernweit laut einer Bedarfsermittlung des Ministeriums für Familie, Arbeit und Soziales von häuslicher Gewalt betroffen. Wie viele Frauen es tatsächlich sind, lässt sich schwer feststellen. Die Dunkelziffer ist zu groß. Im Würzburger Frauenhaus, das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) geführt wird, gebe es aktuell sechs Plätze für Frauen und sechs für Kinder.

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