Würzburg

Landesgartenschau: Die Stadt muss fünf Millionen drauflegen

Fehlende Besucher sind Hauptursache für das Defizit. Mit diesem beschäftigt sich jetzt der Stadtrat. Und Geschäftsführer Klaus Heuberger ist trotz Mega-Minus nicht unzufrieden.
Zuschauermengen wie hier am Pfingstsonntag hätten sich die LGS-Verantwortlichen häufiger gewünscht. 
Foto: Patty Varasano | Zuschauermengen wie hier am Pfingstsonntag hätten sich die LGS-Verantwortlichen häufiger gewünscht. 

Dass die am 7. Oktober zu Ende gegangene Landesgartenschau (LGS) die Stadt weitaus mehr kostet als ursprünglich kalkuliert, ist keine Neuigkeit. Doch war bei einem Interview dieser Redaktion mit Oberbürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzendem Christian Schuchardt kürzlich noch von einem Defizit von rund 3,5 Millionen Euro die Rede, fällt dieses nach aktuellem Stand deutlich höher aus: Satte fünf Millionen Euro muss die Stadt laut dem so genannten Durchführungshaushalt der LGS drauflegen.  Ursprünglich waren lediglich 800.000 Euro Unterdeckung einkalkuliert. Gut 13 Millionen Euro kostete die ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung