Würzburg

MP+Landrat Eberth: Wasserschutzgebiet und Deponie sind vereinbar

Die umstrittene Veränderungssperre ist vom Tisch. Das geplante 66 Quadratkilometer große Trinkwasserschutzgebiet bei Würzburg aber nicht. Auch die Bauschutt-Deponie soll kommen.
Große Unruhe herrscht seit Jahresbeginn in vielen Gemeinden im westlichen Landkreis Würzburg. Der Grund: Mit einer dreijährigen Veränderungssperre wollte das Würzburger Umweltamt ein 66 Quadratkilometer großes Gebiet belegen, das als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen werden soll.
Foto: Patty Varasano | Große Unruhe herrscht seit Jahresbeginn in vielen Gemeinden im westlichen Landkreis Würzburg. Der Grund: Mit einer dreijährigen Veränderungssperre wollte das Würzburger Umweltamt ein 66 Quadratkilometer großes Gebiet belegen, das als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen werden soll.

Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben: Sieht so die Lösung aus? In dem Konflikt um das geplante 66 Quadratkilometer große Trinkwasserschutzgebiet westlich von Würzburg bahnt sich ein Kompromiss an. Laut Landrat Thomas Eberth (CSU) und der Leiterin des Umweltamts am Landratsamt Würzburg Mara Hellstern ist die umstrittene dreijährige Veränderungssperre für das gesamte Gebiet von Würzburg bis Altertheim jetzt vom Tisch. Vorausgesetzt: Die Regierung von Unterfranken sieht das genauso. Das Wasserschutzgebiet soll aber nach wie vor kommen. Wann, steht noch nicht fest.

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