Würzburg

Zeller Quellen: Aufregung über Pläne für riesiges Wasserschutzgebiet

Würzburgs wichtigstes Wasserschutzgebiet soll nach 30 Jahren Planung nun ganz schnell von 7 auf 66 Quadratkilometer fast verzehnfacht werden. Gemeinden sind überrumpelt.
Das Schild an der Hettstadter Steige verweist auf das bereits bestehende sieben Quadratkilometer große Wasserschutzgebiet 'Zeller Quellen', aus dem die Stadt Würzburg die Hälfte ihres Trinkwassers bezieht. 
Foto: Patty Varasano | Das Schild an der Hettstadter Steige verweist auf das bereits bestehende sieben Quadratkilometer große Wasserschutzgebiet "Zeller Quellen", aus dem die Stadt Würzburg die Hälfte ihres Trinkwassers bezieht. 

Es brodelt im westlichen Landkreis Würzburg. Grund der Aufregung: die mögliche Neuausweisung eines 66 Quadratkilometer großen Wasserschutzgebietes "Zeller Quellen". Es soll langfristig die Trinkwasserversorgung der 130 000-Einwohner-Stadt Würzburg sichern. Doch dem Vorhaben, das sich seit fast 30 Jahren hinzieht, steht jetzt offenbar die in Helmstadt geplante Mülldeponie entgegen. Die Akteure: Auf der einen Seite das Umweltamt des Landratsamtes Würzburg, das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg (WWA) und die Trinkwasserversorgung Würzburg (TWV), die um den Schutz des Grundwassers fürchten.

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