Würzburg

Leserforum: Wählerwille wurde übergangen

Zum Bericht "SPD-Frau wird stellvertretende Landrätin" in der Ausgabe vom 12. Mai erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

Die Amtszeit des CSU-Landrats Eberth und des neuen Kreistags hat eben erst angefangen und sogleich mit einem Debakel begonnen: Es gibt zwar kein geschriebenes Gesetz, jedoch eine demokratische Übung zur Besetzung der Stellvertreterposten. Danach hätte entsprechend der Fraktionsstärke der erste Stellvertreter den Grünen  (20 Prozent, der zweite der UWG/Freie Wähler (17 Prozent) und erst der dritte den Sozialdemokraten (14 Prozent) zugestanden. Sowohl hinsichtlich der Grünen als auch der UWG/FW wurde der Wählerwillen übergangen und eine demokratische Gepflogenheit missachtet.

Dass eine Partei, die beim Votum nach einem Verlust von 9 Prozent Wählerstimmen nur Platz vier erreicht hat, mit dem Amt des ersten Stellvertreters bedient wird, kann nicht nachvollzogen werden, auch wenn die Inhaberin in dieser Funktion Übung besitzt. Dieser Affront ist für Landrat und Kreistag kein guter Einstand, so denn das Arbeitsklima des Gremiums schon zu Beginn vergiftet scheint und nichts Gutes ahnen lässt.

Herlinde Bauer

97074 Würzburg

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