Würzburg

Massive Baumfällung im Landkreis Würzburg: Kritik an Staatsforst

Viele Rotbuchen nahe der A81 sind gefallen. Der Bund Naturschutz ist sauer und kritisiert die Forstpolitik des Freistaates. Der Vorwurf: Die Gewinne sollen maximiert werden.
Armin Amrehn, Vorsitzender der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Würzburg, beim Ortstermin im Waldstück 'Kesselboden' zwischen Kleinrinderfeld  und Kist. Hier fällte der Bayerische Forstbetrieb viele Buchen.
Foto: Patty Varasano | Armin Amrehn, Vorsitzender der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Würzburg, beim Ortstermin im Waldstück "Kesselboden" zwischen Kleinrinderfeld  und Kist. Hier fällte der Bayerische Forstbetrieb viele Buchen.

Erst dieses Jahr wurden 510 Hektar im Irtenberger Wald als Naturwald ausgewiesen und aus der Nutzung genommen. Der BUND Naturschutz (BN) lobte diese Maßnahme als "wichtigen Schritt hin zu mehr Biodiversität". Nur wenige hundert Meter weiter, im Bereich "Kesselboden" südlich der A 81, sorgt eine Durchforstungsaktion nun für Ärger. Seit rund zwei Monaten schlagen die Bayerischen Staatsforsten hier vermehrt alte Rotbuchen ein, was der Würzburger Kreisverband des BN wiederum stark kritisiert. Armin Amrehn, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe, warnt vor einer "massiven Auflichtung des Waldes, was insbesondere in ...

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