Würzburg

MP+Missbrauch: Warum Betroffene nicht im Beirat mitarbeiten möchten

Im Bistum Würzburg hat sich ein Betroffenenbeirat gegründet. Einfach scheint es nicht gewesen zu sein. Betroffene berichten von Vertrauensbruch und Intransparenz.
Im Bistum Würzburg hat sich ein unabhängiger Betroffenenbeirat konstituiert. Er soll an der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt mitarbeiten. Einige Betroffene üben Kritik.
Foto: Fabian Gebert | Im Bistum Würzburg hat sich ein unabhängiger Betroffenenbeirat konstituiert. Er soll an der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt mitarbeiten. Einige Betroffene üben Kritik.

In der Diözese Würzburg gibt es einen Betroffenenbeirat. Er setzt sich zusammen aus Menschen, die sexualisierte Gewalt erleiden mussten. Sie sollen mitwirken bei der unabhängigen Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Einfach scheint es nicht gewesen zu sein, Interessenten zu finden. Betroffene berichten, warum sie sich keinesfalls dafür bewerben wollten und von heftigen Konflikten untereinander.Öffentlicher Aufruf des Bischofs endete am 10. MärzBis zum 10. März konnten Missbrauchsbetroffene dem Bistum ihr Interesse mitteilen.

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