Würzburg

Missbrauchsbetroffener kritisiert den Würzburger Bischof

Gibt es im Bistum Würzburg einen Betroffenenbeirat? Ein Sprecher sagt: "Ja." Ein Betroffener kritisiert in einem offenen Brief jedoch die Verfahrensweise. Die Argumente.
Missbrauchsbetroffener Bernhard Rasche äußert Kritik am Bistum Würzburg. Er ist nicht einverstanden damit, wie der Betroffenenbeirat ins Leben gerufen wurde.
Foto: Hagen Wohlfahrt | Missbrauchsbetroffener Bernhard Rasche äußert Kritik am Bistum Würzburg. Er ist nicht einverstanden damit, wie der Betroffenenbeirat ins Leben gerufen wurde.

Im Juni 2019 hat sich Würzburgs Bischof Franz Jung erstmals mit Missbrauchsbetroffenen zum Gespräch getroffen. Seither gab es mehrere Zusammenkünfte, ebenso Einzelgespräche mit dem Bischof, bestätigen Teilnehmer. Bei einem Treffen vor einigen Wochen sei auch über die Bildung eines Betroffenenbeirats diskutiert worden. Zu einer Wahl durch die Betroffenen sei es aber wegen langer Diskussionen aus zeitlichen Gründen bislang nicht gekommen. Auf Anfrage informiert Bistumssprecher Bernhard Schweßinger, dass in Würzburg seit dem 10. September ein Betroffenenbeirat existiere. "Die 2019 begonnenen Betroffenentreffen ...

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