Rottendorf

Nach der Wahl: Drei Fragen an Roland Schmitt

Bei der Kommunalwahl im März stand in 47 der 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg auch die Entscheidung über die Bürgermeisterposten an. In einer Serie interviewt diese Redaktion neugewählte, wiedergewählte oder ehemalige Bürgermeister. Heute: Roland Schmitt (CSU) aus Rottendorf. Er amtiert seit 2014 und wurde wiedergewählt.
Roland Schmitt (CSU), Bürgermeister von Rottendorf.
Foto: Ammon | Roland Schmitt (CSU), Bürgermeister von Rottendorf.

Bei der Kommunalwahl im März stand in 47 der 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg auch die Entscheidung über die Bürgermeisterposten an. In einer Serie interviewt diese Redaktion neugewählte, wiedergewählte oder ehemalige Bürgermeister. Heute: Roland Schmitt (CSU) aus Rottendorf. Er amtiert seit 2014 und wurde wiedergewählt. 

Frage: Wenn Sie auf die vergangenen sechs Jahre zurückblicken: Was ist Ihnen gelungen und was nicht?

Roland Schmitt: Wir konnten etliche gemeindliche Gebäude sowie Plätze sanieren und auf einen guten aktuellen, zum Teil barrierefreien Stand bringen wie zum Beispiel die Erasmus-Neustetter-Halle, die Grundschule, den Pausenhof, Bushaltestellen, das Haus der Begegnung oder die ehemalige Schule Rothof. Es gelang auch die ärztliche Grundversorgung in Rottendorf zu sichern und durch den Bau des Ärztehauses attraktiv zu gestalten. Ebenso konnte das riesige Projekt, der barrierefreie Umbau des Rottendorfer Bahnhofes, verwirklicht werden und damit eine erhebliche Verbesserung des ÖPNV. Neue Freizeitmöglichkeiten wurden unter anderem mit den Soccerfields, Bolzplatz, Spielplätze geschaffen. Gerne hätte ich im Neubaugebiet schon den ersten Spatenstich gemacht.

Reicht Ihnen in der Gemeindepolitik ein Weiter-so oder muss sich etwas ändern?

Schmitt: Die Welt bleibt nicht stehen, es gibt immer wieder neue Herausforderungen, denen ich mich, gemeinsam mit dem Gemeinderat gerne stelle. Ich möchte Vorhandenes bewahren, aber auch neue Ideen entwickeln, damit unser Ort auch in Zukunft attraktiv bleibt.

Was ist die größte Herausforderung für die nächsten sechs Jahre?

Schmitt: Es sind mehrere: die Infrastruktur für alle Altersgruppen zukunftsorientiert ausrichten, dringend notwendigen Wohnraum schaffen, Kinderbetreuung durch Neubau eines weiteren Kindergartens fördern. Am barrierefrei umgebauten Bahnhof das Gebäude sanieren, umbauen und mit Leben erfüllen. Die Planungen für den Ortskern weiter voranbringen. Durch gute Standortvoraussetzungen für das Gewerbe die Arbeitsplätze erhalten. Die Jugend-, Familien- und Seniorenangebote erweitern, den Ort lebenswert weiter gestalten, auch in solchen nicht einfachen Zeiten wie momentan.

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